Heute gehen wir in Walvis Bay an Bord eines Katamarans. Wir wollen nach Seehunden, Delfinen und Walen Ausschau halten. Frühstück war um 7.00Uhr angesetzt. Es gab wieder ein reichliches Bufett.  Bevor wir an Bord gingen, sahen wir schon Pelikane. An Bord wurden wir gleich von einer Robbe begrüßt. Die jungen männlichen Robben sind immer Einzelgänger und schon im Alter von acht Monaten auf sich alleine gestellt. Die weiblichen Robben bleiben zusammen. Es gibt hier inzwischen sehr viele Robben, da der natürliche Feind, der Hai, immer seltener vorkommt. An Bord wurde die junge Robbe gefüttert und auch die Pelikane holten sich ihre Fische ab. Wir wurden von dem Bootspersonal gut mit heißen und kalten Getränken, warmen Decken (es war sehr frisch an Bord) und witzig dar gebotenen Informationen versorgt. Die Robbenkolonie war sehr interessant. Wir kamen mit dem Boot fast bis an den Strand. Zwischen den Robben streiften Kojoten umher. Wir sahen auch Komorane und weiße und rosane Flamingos. Von den Delfinen sahen wir leider nur die Rückenflossen aber, das immer mal wieder. Wale bekamen wir leider nicht zu Gesicht. In der  Bucht in Walvis Bay gibt es Austernzuchtanlagen. Die Austern werden circa 9 Monate in Körben im offenen Meer gehalten und können dann schon geerntet werden.  In anderen Anlagen brauchen sie zwei bis drei Jahre. Hier ist das Wasser sehr nahrhaft und die immer gleiche Temperatur sorgt für das gute Wachstum. Auf der Rückfahrt wurde uns ein reichhaltiges Mittagessen auf aller Ei Meerestieren und anderen Leckereien angeboten. Austern gab es roh und mit Käse und Gewürzen überbacken. Dann Tintenfisch in verschiedener Machart und Fisch gegrillt, geräuchert oder fritiert. Außerdem wurde noch belegte Brote angeboten. Zum Nachtisch gab es Kuchen. Dann bekamen wir noch einmal Besuch von einer älteren fast zahmen Robbe. Die durften wir auch anfassen und füttern. War schon ein tolles Erlebnis.

 

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Als nächstes stand der Besuch einer Quadbahn auf unserem Programm. Wilfried, Rolf, Jörg und Renate wollten fahren. Zuerst wurde uns eine Haube und dann ein Helm auf den Kopf gesetzt. Dann bekam jeder sein Quad. Unser Guide zeigte uns Gas- und Bremshebel und dann ging es los. Zuerst sind wir noch langsam gefahren, aber nachdem wir das Fahrzeug kennen gelernt hatten, ging es so richtig zur Sache. Wir sind nur so durch die Wüste gedonnert. Wir fuhren steile Kanten hinauf und senkrechte Dünenwände hinunter. Es war ein riesiger Spaß. Nach einer Stunde kamen wir ausgepauert aber glücklich wieder zurück.  Bei einer weiteren Tour würde ich allerdings eine Schutzbrillen mitnehmen. Der Sand krabbelt in jeden Winkel und in den Augen ist das sehr unangenehm.

Das Abendessen genießen wir im The Tug, ein Restaurant in Swakopmund .

 Internet Link: http://www.the-tug.com/